Aktuell

17/11/2021, 18–20.30 Uhr
Gründung mit Referat
Stapferhaus, Lenzburg
Startveranstaltung
Raumforum Aargau

Das Raumforum Aargau präsentiert sich erstmals der Öffentlichkeit und lädt Sie ein, sich an der Diskussion über Raum und Gestaltung zu beteiligen!

Nach einer kurzen Einführung in die Ziele und Absichten des Raumforums folgt der Übergang zum Jahresthema «Treffpunkt Aargau». Das Raumforum begibt sich im ersten Jahr auf die Suche nach unseren gemeinschaftsbildenden Räumen. Als Auftakt zum Jahresthema hat das Raumforum den Architekten und Bildhauer Christoph Haerle eingeladen. Dieser hält ein Referat zum Thema «AussenRaum». Nach der Startveranstaltung gibt es Speis und Trank.

16/03/2022, 18–20 Uhr
Spaziergang mit Referat
Treffpunkt Spreitenbach
Shoppi Tivoli
Der private Raum für die Öffentlichkeit

Das erste und immer noch grösste Shoppingcenter der Schweiz ist ein Treffpunkt für die Region, der über den reinen Konsum weit hinausgeht. Das Raumforum widmet sich der Einkaufs-Ikone aus den siebziger Jahren und stellt sich verschiedenen Fragen: Was macht das Shoppi als öffentlichen Ort so attraktiv? Wer besucht und trifft sich im Einkaufsparadies? Wie sehen die Shoppingwelten des 21. Jahrhunderts aus und wie sollen sie für die Zukunft fit gemacht werden?

Das Raumforum trifft sich auf dem Dach der «Leberwurst» und begibt sich nach einem Blick über die Agglomeration des Limmattals mit fachkundiger Begleitung auf einen Rundgang durch das Shoppi. Anschliessend wird mit Kurzreferaten die Einkaufswelt der Zukunft und die Rolle des Shoppi als privater öffentlicher Raum beleuchtet.
Beim anschliessenden Umtrunk diskutieren wir gemeinsam weiter.

Sommer 2022
Spaziergang mit Inputs und Gesprächen
Treffpunkt Aarau
Telli
Der öffentliche Raum zwischen Grosssiedlung und Fluss

In der Grosssiedlung Telli werden die mittleren zwei Wohnzeilen durch Meili, Peter & Partner Architekten energetisch saniert und in bewohntem Zustand umgebaut. Wir treffen uns unter den Arkaden bei den Eingängen und erleben die verbreiterte Balkonschicht der Zeile B und den Bezug zum Park.
Die unter Denkmalschutz stehende Landschaft zwischen den Wohnzeilen ist noch nicht wieder vollständig hergestellt, aber die Dimensionen sind erlebbar. Gibt es technische und gestalterische Anpassungen seit 1974 oder ist der Zugang der Landschaftsarchitekten Müller Illien vorwiegend im Sinne eines denkmalpflegerischen Bewahrens? Was hat die Mitsprache der BewohnerInnen bei der Erneuerung des Parks bewirkt?
Die Nähe der Grosssiedlung zur Aue, zum Wald und zur Aare ist Qualität und Herausforderung zugleich. Was bedeutet diese Nähe für die Auen und wie gehen die Freizeitgesellschaft und auch die BewohnerInnen der Telli mit der Natur und dem Gebiet um?
Nach Erläuterungen zum Auenschutzpark spazieren wir der Aare entlang Richtung Stadt. Wir beenden die Veranstaltung in der Schwanbar bei Getränken, Street Food und hoffentlich angeregten Gesprächen. Direkt an der Aare gelegen, wird dieser öffentliche Ort jedes Jahr für einen kurzen Sommer lang zum Treffpunkt.

Herbst 2022
Spaziergang mit Referat
Treffpunkt Zurzach
Bad Zurzach
Der öffentliche Raum als Salz der Entwicklung?

Bad Zurzach als beinahe prototypisches, historisches Aargauer Städtchen, kämpft wirtschaftlich – trotz dem ausserordentlichen Gut von heilendem Wasser – mit seiner Randlage und seinen Verkehrsproblemen. Vor dem Hintergrund der laufenden Planungen fragen wir uns: Spielt der öffentliche Raum zukünftig vermehrt eine gemeinschaftsbildende Rolle? Wo und wie trifft sich Bad Zurzach?

Den Einstieg in die Situation der öffentlichen Räume wie deren Entwicklungsideen liefern verschiedene Kurzreferate von beteiligten Fachleuten und PolitikerInnen. Im Anschluss folgt ein geführter Rundgang mit Halt an diversen Stationen zu spezifischen Fragen und Aspekten des öffentlichen Raumes: Die Hauptstrasse von Zurzach, die vom Durchgangsverkehr befreit werden soll; das neue Alterszentrum am historischen Ortskern mit allgemein zugänglichen Freiräumen; der Kurpark von Dieter Kienast als sich wandelnder Aufenthalts- und Verbindungsraum.

Den Abschluss bildet ein kurzes Grundsatzreferat über die Rolle der öffentlichen Räume im Kontext der Siedlungsentwicklung, deren Potenziale, aber auch die mit öffentlichen Räumen verbundenen möglichen Illusionen.
Die damit lancierte, hoffentlich engagierte Diskussion unter den VeranstaltungsteilnehmerInnen klingt mit einem Imbiss aus.

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